ANGEBOTSSPEKTRUM

Schulen meines Supervisionsangebotes

Systemische Supervision

Strukturierte Eingangsrunden, eine gezielte Auftragsklärung sowie ein verlässlicher kollegialer Bezugsrahmen bilden die Rahmung einer systemischen Supervision. Sowohl Klienten als auch professionell Handelnde werden dabei im größeren Kontext ihres jeweiligen Systems gesehen und gewürdigt. Die gemeinsame Hypothesenbildung im Team dient dem/der Falleinbringenden als Angebotspalette. Er oder sie entscheidet schließlich, welche nächsten Schritte das eigene Vorgehen inspirieren werden.
Mögliche Werkzeuge der systemischen Supervision:

  • Konkretisierte Auftragsklärung, Hypothesenbildung
  • Herausarbeiten systemischer Fragestellungen und Interventionsmöglichkeiten
  • Genogrammarbeit und Mehrgenerationenperspektive
  • Ressourcenorientierung und Reframing
  • Familienskulptur und -aufstellung
  • Rekonstruktion konkreter Beratungsszenen mit Hilfe des Teams
  • „Einrollen“ des/der Falleinbringenden in die Rolle des/der Klient*in
  • Werkzeuge aus Transaktionsanalyse, Gewaltfreier Kommunikation, Tetralemma-Arbeit
  • Untersuchen einzelner Kommunikationsstile nach V. Satir
  • kreative Methoden aus Körper-, Schema- und Gestalttherapie
  • Nutzen der beteiligten Kolleg*innen für die Arbeit im Reflecting Team

 

Psychodynamische Supervision

Die Psychodynamische Supervision beginnt mit einem offenen Feld für das, was im Team gegenwärtig auftauchen möchte. Als Supervisorin greife ich an dieser Stelle weniger pro-aktiv und strukturierend ein – die anwesenden Supervisand*innen kreieren ohne Zutun von außen den Auftakt
der Sitzung. Redebeiträge und Schweigen können dabei gleichermaßen als Ausdrucksform des gemeinsamen Feldes gewürdigt werden.
Die Betrachtung von Fallarbeit und/oder Teamsituation profitiert von psychoanalytischen Modellen und Methoden. Mögliche Gewinne der psychodynamischen Supervision sind:

  • Erkennen bewusster und unbewusster Dynamiken sowie deren zugrundeliegenden Motive
  • Einsicht in die Entstehungsgeschichte einer Situation
  • Erweiterung des Handlungsrepertoires infolge von tieferem Verstehen
  • Gleichschwebende Aufmerksamkeit gestattet Fokuserweiterung: der Blick gilt sowohl dem Erleben einer einzelnen Person (z.B. Pädagog*in), als auch dem des begleiteten Systems (Kund*in oder Klient*in) als auch dem der Organisation, in der eine Leistung erbracht wird. Die Erfahrung aller drei Instanzen kann sich im Erleben aller Beteiligten einer Supervision niederschlagen.
  • im anwesenden Team können sich Dynamiken eines Falls spiegeln und für die Entwicklung der Fallarbeit genutzt werden
    Das Auftreten von Angst, Angstabwehr und Projektionen wird zur achtsamen, urteilsfreien Betrachtung eingeladen. Hierin können wertvolle Hinweise und Schüssel für das weitere Vorgehen des Falleinbringenden liegen. Des weiteren seien Phänomene der Übertragung und Gegenübertragung, des Szenischen Verstehens sowie Konzepte der Entwicklungspsychologie und Gruppendynamik als förderliche Bestandteile psychodynamischer Supervision genannt.

 

Kontemplative Supervision

Das Angebot richtet sich an Kolleg*innen in helfenden und begleitenden Berufen, die bereits weitreichende seelische und psychologische Arbeit an sich und anderen leisten – und die sich dabei ihre Offenheit für neue Erfahrungsweisen bewahrt haben. Die „Kontemplative Supervision“ eignet
sich für Teams oder Gruppen, die im kollegialen Miteinander verstärkt Achtsamkeit, Präsenz und gegenseitiges Mitgefühl kultivieren möchten.
Eine Sitzung gliedert sich in zwei Phasen. Im ersten Abschnitt stärken achtsamkeitsbasierte Übungen Selbstwahrnehmung und Team-Geist; der zweite Abschnitt dient der Fallsupervision.
Die „Kontemplative Supervision“ nimmt die präzise Beschreibung eines Menschen (Klienten) unter ganz speziellen Gesichtspunkten vor. Dies unterstützt alle Beteiligten darin, unvoreingenommen präsent zu sein und gemeinsam jene Informationen freizulegen, die sich einer analytischen
Betrachtungsweise häufig entziehen. Hier wird nicht vom Standpunkt des vorherrschenden Leidens (Symptom oder Diagnose) auf einen Menschen geblickt; vielmehr stellt das Leiden nur einen Aspekt dar und lädt dazu ein, die größeren Lebenszusammenhänge einer Person aufzuspüren.

Eine Sitzung umfasst 90-120 Minuten. Für Neueinsteiger hat es sich bewährt, zunächst einige Sitzungen in kürzeren Abständen (etwa zweiwöchig) zu nutzen. Bei Interesse sende ich Ihnen gerne mein ausführliches Konzept „Kontemplative Supervision“ zu.

achtsamkeit meditation
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